Die Hauskatze

03.02.2016 17:23
Unsere schnurrenden Lieblinge stammen von Unterarten der wilden Kleinkatzen ab. Von welcher Unterart genau, ist bis jetzt nicht eindeutig geklärt. Dies heraus zu finden gestaltet sich als schwierig, da sich die verschiedenen Arten über die verschiedenen Kontinente verbreitet haben und dies eine eindeutige Zuordnung schwierig macht. Die durchschnittliche Lebenserwartung der Katze beträgt 15 Jahre. Es gibt allerdings Katzen die sehr alt werden, manche werden mit über 20 Jahren wahre Metusalems.

Das Durchschnittsgewicht einer ausgewachsenen Katze liegt zwischen 3 und 5 kg und sie können eine Schulterhöhe von etwa 25 Zentimeter erreichen. Wobei Kater meist etwas größer werden als Katzen. Einige Körpermerkmale (z.B. Langes Fell, große Augen, kleinere Ohren...) schwanken je nach Verbreitungsgebiet bzw. werden bei Rassekatzen durch Rassestandards festgelegt.

Jeder Katzenfreund weiß, wie vielfältig die Muster und Farbkombinationen des Fells sein können, sodass man aus dem Staunen oft gar nicht heraus kommt, welche Variationen Mutter Natur und die Gene ermöglichen. Das Fellmuster einer Katze kann einfärbig, einfärbig mit weiß, Tabbymuster (eine Erläuterung hierzu findet ihr in der Blogkategorie „Spirit&Mystery´s schnurriges Katzenwissen“); dreifärbig oder Schildplatt (rote und schwarze Fellpartien) aufweisen.

Fast jeder Katzenbesitzer bzw. Katzenliebhaber hat schon einmal Bekanntschaft mit ihnen gemacht: Die Katzenzähne. Da unsere Katzen zu den Fleischfressern gehören, besitzen sie stark ausgebildete Reißzähne und ein dementsprechendes Gebiss. Die Zähne werden zum Fangen, Festhalten, Töten der Beute sowie zur Fell- und Krallenpflege benötigt. Bei der Geburt sind die Kätzchen zahnlos, doch ab der 3 Lebenswoche bildet sich dann das Milchgebiss mit 26 Zähnen aus. Der Zahnwechsel zum „Erwachsenengebiss“ vollzieht sich ab dem 4. Monat, danach besteht das voll ausgebildete Gebiss aus 30 Zähnen.

Wer eine Katze schon einmal bei der sogenannten Katzenwäsche beobachtet hat weiß, wie wichtig die Zunge dafür ist. Doch nicht nur für die Fellpflege ist sie wichtig, sondern dient ebenso der Geschmackswahrnehmung des Futters/Beute, sowie der Nahrungs- und Flüssigkeitsaufnahme. Dies wird durch die Papillen welche sich auf der Katzenzunge befinden und für deren Rauheit sie sorgen ermöglicht.

Ebenfalls ein markantes Zeichen jeder Katze sind die beweglichen Schnurrhaare. Sie sind ein lebenswichtiger Teil des Tastsinnes, denn sie vermitteln selbst blinden Katzen ein Bild der Umgebung. Des Weiteren unterstützen sie den Geruchssinn und geben Informationen über die gefangene Beute.

Die berühmten Katzenkrallen, sind für unsere Haustiger äußerst wichtig und ein Wunderwerk der Natur. Die sichelförmigen Krallen bestehen aus Horn (Keratin) und sind zum Schutz vor Abnutzung einziehbar; werden jedoch wenn benötigt durch eine Anspannung der Muskeln ausgefahren. Sie werden von den Katzen für die Jagd, Verteidigung und zum Klettern benötigt. An den Vorderpfoten befinden sich je 5 Krallen welche kräftiger ausgebildet sind als die jeweils 4 Krallen an den Hinterläufen. Für die Pflege der Krallen sorgt die Katze selbst perfekt, wenn dies nicht der Fall sein sollte, lieber vom Tierarzt beraten lassen bevor man durch Experimente „Krallen selbst schneiden“ das Vertrauen des schnurrenden Lieblings eventuell gefährdet bzw. verliert...

Natürlich dürfen die berühmten Katzenaugen, in unserer Kurzübersicht über die Merkmale der Katze nicht fehlen, mit welcher die Katzen sehr gut ihre Beute – selbst in der Dunkelheit – sehen können. Ebenfalls haben unsere Fellnasen ein sehr gutes Hörvermögen, welches durch die flexiblen Ohren ermöglicht wird. Wie die meisten Tiere nutzen Katzen ihre Nasen zum riechen und erkunden der Umgebung, sodass ihnen kaum etwas entgeht.

Mit ihrem Schwanz haben Katzen uns und ihren Artgenossen viel zu sagen, denn er dient der nonverbalen Kommunikation und zeigt an in welcher Stimmung Katze gerade ist. Doch der Katzenschwanz erfüllt noch weitere wichtige Funktionen: Er dient der Balancehaltung während des Springens und im freien Fall.
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