Jede Katze ist ein Individuum

20.08.2015 17:55
„Kein Ei gleicht dem anderen“ so sagt der Volksmund, dass trifft auch auf Katzen (natürlich nicht nur auf sie) zu. Bis jetzt durfte ich fünf Katzen zu meinen Mitbewohnern zählen. Drei von ihnen sind schon verstorben, aktuell leben Spirit & Mystery bei mir und meiner Familie. Jede Katze hat das Familienleben auf ihre jeweils ganz persönliche Art bereichert und so manches Mal auch auf den Kopf gestellt, aber immer auf die charmanteste Art und Weise. Nachstehend ein paar Beispiele wie sehr Katzen sich in ihren Wesen und Verhalten unterscheiden:

Schnurli, ein schöner, grau getigerter Kater (Bilder findet ihr in der Rubrik Erinnerungen/Galerie) liebte es beispielsweise stundenlang in der Sonne zu liegen und im Winter machte er es sich bei jeder Gelegenheit unter der warmen Schreibtischlampe gemütlich und dabei war es egal ob ich damals meine Hausübungen schnell erledigen konnte oder nicht, seiner Meinung nach war es gemütlich und er wollte mich auf seine Art unterstützen. Er war ein sehr geduldiger, ruhiger, etwas scheuer Kater, außer es ging um´s Futter! Wenn sich der Hunger einstellte und nicht sofort reagiert wurde, kratze er so lange an dem Kasten in welchem sein Futter stand bis er etwas zu Fressen bekam und am liebsten war Schnurli ein Nachschlag.

Als Feli, ein schöner, rot getigerter Kater (Bilder findet ihr in der Rubrik Erinnerungen/Galerie) in mein Leben trat, dachte ich „es wird alles genauso sein wie bei Schnurli“, aber es war ganz anders. Der rote Kater war zwar ebenfalls ruhig, aber er war allem neuen und auch ihm fremden Menschen sehr aufgeschlossen. Die Sonne, mochte er im Gegensatz zu Schnurli nicht, er bevorzugte im Winter den warmen Heizkörper und im Sommer lag er lieber im Schatten. Feli forderte zwar auch sein Futter konsequent, allerdings teilte er es sich ein und verlangte keinen Nachschlag.

Einige Jahre nach Feli, kam ein kleines Katzenmädchen in meine Familie: Nero, eine hübsche, graue Kätzin. (Bilder findet ihr in der Rubrik Erinnerungen/Galerie) Es zeigte sich, dass auch sie ganz anders war als die beiden Kater die ich zuvor hatte. Nero mochte weder die Sonne, noch die Heizung beides war ihr einfach zu heiß. Sie bevorzugte Schatten, kühle Orte und ein Plätzchen auf der Couch. In punkto Futter war sie überaus geduldig: kein kratzen, kein miauen; sie saß einfach still da und wartete bis sie zu fressen bekam.

Aktuell leben wie gesagt Spirit & Mystery bei uns. Auch hier werden Unterschiede deutlich erkennbar. Die beiden mögen nur die Frühlingssonne und auch das nur ein paar Augenblicke lang, um sich danach ein anderes Plätzchen zu suchen. Die Wärme des Heizkörpers genießen sie in einem größeren Abstand. Bezüglich des Futters scheinen die beiden die Wesenszüge der anderen Katzen zu vereinen: einmal fordern sie regelrecht ihr Futter und ein anderes Mal wiederum warten sie ohne mit dem Schnurrhaar zu zucken ruhig und geduldig bis sie etwas bekommen.

Um wieder auf einen treffenden Spruch zurückzukommen: „Man lernt nie aus!“ Was für die eine Katze gut und richtig ist, ist für eine andere unangenehm. Meine Erfahrung hat mich gelehrt, jede neue Katze, die in mein Leben tritt unvoreingenommen kennenzulernen. Danach tue ich mir leichter, der jeweiligen Katze und ihren Bedürfnissen gerecht zu werden.
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