Katzenpaarung-Wenn die Katze mit dem Kater

29.01.2017 09:43
Das die kleinen, niedlichen Kätzchen nicht einfach vom Himmel in das Katzenkörbchen fallen ist eine wohlbekannte Tatsache... aber haben die Katze und der Kater beim Geschlechtsakt auch soviel Freude und Vergnügen wie wir Menschen? Gehört der Paarungsakt bei Katzen auch zu der schönsten Nebensache der Welt? Neugierig wie ich bin (da stehe ich wohl Katzen in nichts nach ;D wollte ich diese Fragen natürlich beantwortet haben. Was ich über die Katzenpaarung heraus gefunden haben möchte ich Euch natürlich nicht vorenthalten...

Alles fängt mit der Geschlechtsreife von Kater und Katze an, denn zuvor tut sich in punkto Arterhaltung nicht viel... außer die eine oder andere spielerische Andeutung, welche aber keinerlei „Folgen“ mit sich bringt :D Ab den 6. Lebensmonat kann dann aus dem Spiel relativ schnell Ernst werden, denn ab mit diesem Alter kann (muss aber nicht, ist von Katze zu Katze bzw. Kater zu Kater verschieden) die Geschlechtsreife eintreten. Wer sich jetzt fragt woran er dies bei seinem Liebling erkennen kann, dem sei gesagt das dieser Zeitpunkt nicht zu überhören bzw. nicht zu übersehen oder zu „überriechen“ ist! Die Katzendamen rollen sich hin und her (daher die Bezeichnung Rolligkeit für geschlechtsreife Weibchen), strecken ihr Hinterteil in die Höhe und rufen bzw. „schreien“ laut nach einem potenten Kater. Bei den Herren der Katzenwelt äußert sich die Geschlechtsreife in dem sie ihr Revier mit stark riechenden Urin markieren um den Katzendamen ihre Bereitschaft zu signalisieren.

Während Kater grundsätzlich „allzeit bereit“ sind, tritt die Rolligkeit bei den Weibchen zweimal im Jahr ein (bei Wohnungskatzen kann dies öfter sein). Sollte während dieser Zeit kein Katzenpartner für eine Paarung zur Verfügung stehen, wiederholt sich die Prozedur der Rolligkeit bei den Weibchen alle drei Wochen und führt danach zu einer „Dauerrolligkeit“. Bei den Katern bleibt das Markierungsverhalten ebenfalls aufrecht... Aufgrund der oben bereits beschriebenen Begleiterscheinungen des kätzischen Fortpflanzungstriebes ist diese Zeit weder für Mensch noch Katze angenehm bzw. lustig. Wer es nicht glaubt: Auf der Plattform Youtube findet ihr viele Videos, in welchen geschlechtsreife Katzen und Kater gezeigt werden (Ton einschalten nicht vergessen ;D und dann stellt Euch vor, dieses Verhalten quasi fast rund um die Uhr erdulden zu müssen... Aber jetzt bitte keine Panik bekommen: Mit einer Kastration kann man rasch Abhilfe schaffen und damit kehrt wieder Ruhe und Frieden ins Haus und die Nachbarschaft ein! (Nähere Infos zu diesem Thema findet ihr in meinem Artikel „Kastration/Sterilisation“)

Doch nun wieder zurück zum Thema „Wie das Babykätzchen in Mamas Bauch kommt.“: Nachdem sowohl Katze als auch Kater geschlechtsreif sind geht es an die Suche nach dem richtigen Partner. Bei Katzen herrscht „Damenwahl“, dies bedeutet das das Weibchen bestimmt mit welchem Kater es sich paaren möchte. Nachdem die Katze ein Männchen erwählt hat beginnt mit gegenseitigen Jagen, anlocken, abwehren... das Paarungsvorspiel (= Kokettierflucht); welches längere Zeit andauern kann. Nach dem Vorspiel signalisiert die Katze ihrem Auserwählten ihre Bereitschaft zur Paarung in dem sie sich mit der Bauchseite flach auf den Boden legt, den Schwanz zur Seite gibt und ihr Hinterteil in die Höhe hält. Nun packt das Männchen das Weibchen am Nacken, reitet auf und vollzieht die Paarung. Der Akt selbst dauert nur wenige Sekunden und endet mit einem lauten Schrei der Katze. Die Ursache für diesen Schrei sind die rückwärts gerichteten Stacheln am Penis des Katers, welche beim Rückzug des Männchens Schmerzen bei der Katze verursachen. Dies lässt sie das Männchen mit einem kräftigen Prankenhieb deutlich spüren. Nach ein paar Minuten ist allerdings alles wieder vergessen und das Ganze „Spiel“ beginnt von neuem! Sollte der erwählte Kater genug vom Liebesspiel haben, sucht sich die Katze eventuell noch andere Partner um einige Wochen später niedlichen Babykätzchen das Leben zu schenken...:)

Nach den Recherchen für diesen Artikel sind meine anfangs gestellten Fragen beantwortet und ich kann sagen, dass die Katzenpaarung absolut nichts mit Spiel, Spaß und Unterhaltung zu tun hat, sondern lediglich darauf abzielt den Fortbestand der Art zu gewährleisten. Vergnügen sieht also definitiv anders aus! Somit bleibt das Gefühl des Genusses während der schönsten Nebensache der Welt wie es aussieht uns Menschen vorbehalten... :D
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