Maine Coon

21.10.2015 17:52
Werden auch liebevoll „Coonies“ genannt. Die Rasse stammt aus dem Bundesstaat Maine (USA), wo sie ursprünglich als „Working Cat“ sehr geschätzt wurde/wird. Die Rasse zählt zu den größten und schwersten Hauskatzen. Ein ausgewachsener Kater kann ein stolzes Gewicht von bis zu 9 kg sein eigen nennen und auch eine ausgewachsene Katzendame kann bis zu 7 kg erreichen. Des Weiteren zählen Maine Coons zu den Halblanghaarkatzen und es sind alle Fell- und Augenfarben vertreten. Ausgewachsen sind die Tiere erst im Alter von ca. 3 Jahren.

Um eines vorweg zu nehmen: Was man über den Charakter und die Wesenszüge von Maine Coons sagt, kann ich aus eigener Erfahrung nur bestätigen. Die Katzen sind sehr intelligent und verspielt, spielen nach „Schema F“ ist ihnen bald langweilig und so ist auch der Einfallsreichtum des Katzenhalters gefragt. Manche Coonies apportieren auch die Spielgegenstände, Spirit macht dies zum Beispiel, aber nur mit einem bestimmten Spielzeug. Die Katzen benutzen mit Vorliebe ihre Vorderpfoten und sind sehr geschickt darin kleinere Gegenstände mühelos aufzuheben (bei Mystery & Spirit lernen die Mäuse regelrecht das Fliegen :) Dies machen sie nicht nur beim Spielen und Jagen sondern auch beim Fressen, deshalb ist es ratsam unter den Futterplätzen eine Unterlage hinzulegen. Es ist auch ratsam Türen versperrt zu halten (auch wenn man zu Hause ist), denn es ist für eine Maine Coon kein Problem Türen zu öffnen. Ebenfalls sollte man darauf achten, ob die Katzen das Aufdrehen von Wasserhähnen beherrschen, denn sonst kann es zu einer unguten Überraschung kommen wenn man nach Hause kommt.

Coonies lieben Wasser, allerdings nicht zum schwimmen, sondern sie benutzen es zum spielen. Nero (im Katzenhimmel) als auch Spirit & Mystery sind regelrecht wassersüchtig. Kaum ist man der Dusche bzw. Badewanne entstiegen sind die Zwei wie Raketen in den Nassräumen und spielen mit den restlichen Wassertropfen, welche vom Duschkopf/Wasserhahn herunter tropfen. Im Sommer steht Mystery & Spirit ein Katzenpool zur Verfügung und dieser wird ausgiebig genutzt. Sie planschen, setzen sich hinein und an besonders heißen Tagen legen sie sich sogar für ein paar Minuten ganz hinein. Sie benötigen vor allem im Sommer schattige Plätze, da sie ein dichtes, dickes, wasserabweisendes Fell besitzen, dass sie vor Wind und Kälte schützen soll. Da die Rasse ursprünglich aus Maine kommt und die Winter dort sehr kalt werden können und meist einiges an Schnee fällt, besitzen die Katzen Haarbüschel zwischen den Zehen, diese werden auch „Schneeschuhe“ genannt, damit sie nicht im Schnee versinken. Der lange, buschige Schwanz und die kräftig behaarten Ohren mit den typischen Luchspinseln sollen die Tiere gegen Wind schützen.

Spirit & Mystery sind richtige Plaudertaschen (es wirkt oft sogar so, als würden sie zurück reden wenn man sie z.B.ermahnt :), ganz so wie man es von Coonies erwartet. Ihre Stimmen sind eher leise, allerdings wissen die beiden sehr genau wie man damit seinen jeweiligen Willen durchsetzt. Auch die berühmte Geselligkeit dieser Katzenrasse kann ich nur bestätigen. Meine beiden halten sich immer in dem Raum auf, in welchen ich oder die Familie anwesend sind. Sie sind teilweise so anhänglich wie Hunde und folgen uns oft auf Schritt und Tritt, ebenso sind sind an allem interessiert was im Haus abläuft und beim Revierrundgang wird genau beobachtet was jeder tut. Aus Erfahrung mit Nero, habe ich gelernt, dass es für Coonies besser ist wenn sie mit einer Zweitkatze bzw. einem anderen Haustier leben können. (Sofern dies natürlich möglich ist, bei Nero war es leider aufgrund ihrer Krankheit nicht möglich; bzw. wenn die gewünschte Katze eindeutig ein Einzelgänger ist dann wird klarerweise kein Zweittier notwendig sein) Was ich ebenfalls feststellen und beobachten konnte ist, dass alle Katzen dieser Rasse sehr aufgeschlossen, anpassungsfähig, sozial und kinderfreundlich sind.

Berufstätigkeit ist für diese Katzen, vor allem wenn sie mit einem Zweittier leben absolut kein Problem. Aggressives Verhalten hat keine meiner Coonies bis jetzt gezeigt und dies ist bei dieser Rasse auch eher unüblich (Natürlich bestätigt die Ausnahme die Regel; bzw. kommt es natürlich auf die Erfahrungen des Tieres an) Maine Coons sind keine Schoßkatzen, aber sie bevorzugen es sich eng an „ihre Menschen“ zu kuscheln und sich mit Streicheleinheiten verwöhnen zu lassen. Ich habe nur positive und wunderbare Erfahrungen mit dieser Katzenrasse gemacht.
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