Sinne der Katze

10.04.2016 15:41
Katzen sind nicht nur liebenswerte Tiere, die schön anzusehen sind, sondern sie sind wahre Meisterwerke der Natur. Wie wir Menschen auch, haben sie ebenfalls die klassischen fünf Sinnesorgane, doch darüber hinaus besitzen sie noch weitere Sinne welche in ihrer Bedeutung ebenfalls nicht zu unterschätzen sind. Nachstehend möchte ich Euch die Katzensinne etwas erläutern und zeigen wie sie die Katzen zu dem machen was sie sind: wundervolle, faszinierende Wesen, welche sich in die Herzen der Menschen geschnurrt haben.

Sehsinn:
Die Augen der Katze sind frontal ausgerichtet um das räumliche Sehen zu ermöglichen, dies bedeutet das der Katze kaum eine Bewegung in ihrer Umgebung entgeht. Das Blickfeld beträgt zwischen 200 bis 220 ° und trägt dazu bei, das Entfernungen exakt abgeschätzt werden können. Dies führt dazu, dass Katzen sehr gut sehen; auch in der Dunkelheit solange ein gewisses Maß an Restlicht vorhanden ist (z.B. Mondlicht). Katzen ist es auch möglich verschiedene Farben zu erkennen und zu unterscheiden. Ein weiterer faszinierender Teil der Augen sind die Pupillen, welche sich bei Helligkeit verengen und bei Dämmerung/Dunkelheit weiten.

Hörsinn:
Mit den Ohren ist es der Katze möglich einen Frequenzbereich von bis zu 100 kHz zu hören, damit hat ein Beutetier kaum eine Chance sich unbemerkt davon zu stehlen. Jedes der beiden Katzenohren kann unabhängig voneinander bewegt/gedreht werden und eine kleine Tasche an den Ohren (seitlich) ermöglicht der Katze das Richtungshören; so erkennt die Katze aus welcher Richtung ein Geräusch kommt.

Geruchssinn:
Katzen nehmen Gerüche nicht allein über die Nase wahr, sondern benutzen dafür auch das sogenannte „Jacobsche Organ“, welches sich zwischen Rachen- und Nasenhöhle befindet. Mit der Katzennase wird Kontakt zu anderen Katzen/Lebewesen aufgenommen und dient des Weiteren zur Einschätzung und Erkundung der Umgebung.

Tastsinn:
Über die Tasthaare welche sich an der Ober- und Unterlippe, über den Augen, Wangen, Kinn und Vorderpfoten befinden erfühlen Katzen ihre Umgebung und können eventuelle Hindernisse rasch erkennen und damit umgehen. Die Tasthaare an den Vorderpfoten sind derart sensibel, sodass die Katze selbst die geringfügigste Bodenerschütterungen wahrnimmt. Die beweglichen Schnurrhaare dienen nicht nur der Wahrnehmung, sondern mit ihrer Hilfe kann die Katze die Größe von Öffnungen einschätzen.

Geschmackssinn:
Mit der an der Zungenoberfläche befindlichen Papillen unterscheidet die Katze die Geschmacksrichtungen „salzig“, „sauer“ und „bitter“. Die Geschmacksrichtung „süß“ wird dagegen kaum bis gar nicht wahrgenommen.

Gleichgewichtssinn:
Dieser befindet sich im Innenohr und ist hoch entwickelt, der Katzenschwanz dient als Unterstützung des Sinnes und gibt dem Tier die nötige Balance. (z.B. bei Sprüngen, balancieren über schmale Zäune...) Der Gleichgewichtssinn ermöglicht es der Katze zumeist immer auf ihren Pfoten zu landen.

Orientierungssinn:
Mithilfe der Augen und Ohren sowie einem sehr guten Ortsgedächtnis findet sich die Katze in ihrer Umgebung zurecht und können dadurch weit von ihrem ursprünglichen Revier entfernen und finden dennoch wieder nach Hause zurück.

Zeitgefühl:
Die innere Uhr einer Katze funktioniert perfekt und wird durch die tägliche Routine ihrer Umgebung geprägt. Durch dieses ausgeprägte Zeitgefühl weiß eine Katze sehr genau wann z.B. die Menschen ihrer Familie nach Hause kommen, es Fütterungszeit ist... Da Katzen die gewohnten Abläufe schätzen und brauchen, können Abweichungen eine Katze relativ rasch verwirren.
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