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Tasse mit Katzenmotiv-Making of - Royals auf 4 Pfoten Katzenblog

Tasse mit Katzenmotiv-Making of

12.05.2019 11:20
In diesem Blogartikel möchte ich Euch über die Entstehung, unserer selbst bemalten Tassen (sind auf der Plattform ETSY in unserem Shop „Royals auf 4 Pfoten“ erhältlich) erzählen. Man könnte meinen, einfach was auf die Tasse malen und fertig ist sie, so einfach ist das dann aber nicht, wie ihr gleich erfahren werdet...

Zu Beginn stand die Idee, meine beiden Coonies Spirit und Mystery als Comic-Motiv auf eine Tasse zu bringen. „Kann ja nicht so schwer sein! Ein paar Farben und Tasse kaufen, malen, eventuell im Backrohr backen und fertig...“ dachte ich!

Doch so einfach sollte es dann doch nicht sein, denn die erste kleine Herausforderung, fing schon beim Kauf der Farben an! Da gab es Stifte, Pinselfarben und das in allen möglichen Varianten, mit allerlei verschiedenen Eigenschaften (natürlich mit den dementsprechenden Bewertungen...) usw. Schließlich habe ich mich für Stifte und Pinselfarben entschieden, weil ich mir beim zeichnen der Konturen leichter mit einem Stift tat und das ausmalen des Motivs einfacher mit Pinselfarben von Hand ging. Auch die Wahl der „richtigen“ Tasse war wichtig, denn auch wenn man bei bekannten Möbelgeschäften weiße Porzellantassen bekommt, so eignet sich nicht jede für das Bemalen und das benötigte „Backen“ im Backrohr! (Gefahr des Zerspringes durch die Hitze...) Ich entschied mich nach einigen hin und her, schließlich für Tassen, welche explizit für das Bemalen gekennzeichnet waren (erhältlich in Bastelgeschäften).

Soweit so gut, die Grundausstattung war nun vorhanden, jetzt ging es darum, dass Motiv auf die Tasse zu bekommen. Doch wie sollte ich das hinbekommen? Freihändig malen? Mit einem Filzstift? Mit einer Schablone? Gleich eines vorweg: freihändig zeichnen funktionierte nicht so wirklich gut, durch die Form der Tasse und weil ich einfach kein Maler bin... :-D Also, was tun? Nach einigen fehlgeschlagenen Experimenten, entschied ich mich für die Nutzung einer selbstgemachten Schablone und die Details freihändig zu malen. Dies klappte dann auch sehr gut! Obwohl auch das Bemalen selbst, nicht ohne Experimente abging, aufgrund der jeweiligen Farbeigenschaften etc. aber das war nicht schlimm!

Nachdem die Tasse fertig bemalt war, ließ ich diese so richtig gut durch trocknen, damit meine ich, nicht zwei Stunden, sondern einen ganzen Tag! Denn ich habe die Erfahrung gemacht, dass zwar die Herstellerangaben passen, aber wirklich gut haltbar sind die Farben, wenn man sie wirklich einen Tag „durch trocknen“ lässt! Danach kam die bemalte und getrocknete Tasse in das Backrohr. Die Temperatur und die Dauer des „Backens“ richtete ich nach den Angaben der Farbhersteller. Dies funktionierte wunderbar und schließlich war die Tasse fertig. Fertig? Nein, nicht wirklich...

Ihr werdet Euch nun fragen, warum ist die Tasse nicht fertig gewesen!? Ganz einfach, ich fing mir an, Gedanken um die weitere Handhabung der fertigen Tasse zu machen... War sie wirklich so Spülmaschinen geeignet wie der Hersteller sagte? Was war mit der Haltbarkeit, wenn ich die Tasse in die Mikrowelle stellen würde? Wie lange würden die Farben halten, wenn ich es von Hand abwaschen würde?

Fragen über Fragen! Schließlich beschloss ich die Probe auf´s Exempel zu machen: Ich experimentierte echt lange herum: einmal Tasse in Spülmaschine und Mikrowelle, dann nur Handwäsche, danach Mikrowelle mit Handwäsche usw. Ich kam schließlich zu dem Ergebnis, dass die Handhabung der fertigen Tasse echt wichtig war! Denn die Farben hielten einiges aus, aber nicht alles! So, was sollte ich nun tun? Nach echt langem hin und her, gab mir ein sehr guter Freund den Tipp, mich nach Glasuren im Internet umzuschauen. Gesagt, getan! Schließlich wurde ich fündig: Eine Kaltglasur bot sich als Lösung an! Nachdem ich mich über deren Eigenschaften erkundigt hatte, versuchte ich nun damit mein Glück. Ich überzog nun, die fertig bemalte und gebackene Tasse mit der Glasur und ließ sie nach den Angaben des Herstellers trocknen und tada: Das Ergebnis konnte sich sehen lassen...

Doch das alleine reichte mir nicht! Die Experimente in Bezug auf die Verwendung der fertigen Tasse gingen von vorne los, denn ich wollte ja schließlich, dass die Menschen, welche die Tassen kaufen würden, sie erstens verwenden und zweitens sich lange daran erfreuen sollten! Lange Rede, kurzer Sinn: mithilfe der Kaltglasur hielt die Tasse echt viel aus! Allerdings rate ich dringend von einer Verwendung in der Mikrowelle ab! Die Reinigung in der Spülmaschine ist kein Problem, solange man sich an die Temperaturvorgaben hält, bzw. bei der Handwäsche einen weichen Schwamm und KEINE Scheuermittel verwendet! Ansonsten bin ich von der Kaltglasur echt begeistert, denn sie schützt nicht nur das Motiv echt gut, sondern erzeugt durch ihre Konsistenz einen schönen Relief-Effekt!

Was soll ich noch abschließend sagen? Außer, dass ich mich mittlerweile schon seit Monaten an meiner eigenen Tasse erfreue und sie täglich in Verwendung ist... :-D

Wer sich die Tassen nun genauer anschauen möchte, findet am Ende des Artikels, einen Link zu den Tassen in unserem ETSY-Shop. Abschließend hoffe ich, dass ich Euch mit diesem „Making of...“-Artikel einen interessanten Einblick über die Entstehung der Tassen geben konnte!
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